Donnerstag und Freitag – Berlin und Rückreise

Da vorletzte Tag unsrer Reise startete ganz leise.

Nadine stand als anzige auf um sieben,

während die andern noch länger wollten im Bett liegen.

Nach am guatn Frühstück und im Morgengebet ,

starteten wir dann ausnahmsweise amal nit zu spät.

Auf ging´s zur U-Bahn und dieses Mal durften wir ganz legal mit Kartn fahrn.

Unsa erste Führung war bei der Berliner Mauer,

danach warma wieder um einiges schlauer.

Anschließend warma dann auf uns selbst gstellt

und sein in klane Gruppen durch Berlin gschnellt.

Zu da Eastside Gallery begab sich a Gruppe

und in die Körperwelten ging dann der Rest der Truppe.

Um 1 war dann der Treffpunkt ausgmacht,

mia ham allerdings zu viel Zeit beim herumirren in der U-Bahn Station verbracht.

Gestärkt mit ana richtigen Curry – Wurst,

gingen wir in die Synagoge um zu stillen unsern Wissensdurst.

Die Führerin in der Synagoge woa uns nit so recht,

deswegen wurde ana Person glei richtig schlecht.

Silke rettete uns unta dem Vorwand wir hätten no an andan Termin,

da warma dann wirklich ganz schnell dahin.

Nach dem Erlebnis verspürte Gott sei Dank kana an Frust,

ganz im Gegenteil, Ziti überfiel die Shopping – Lust.

Um 140€ leichter, gings dann zum Brandenburger Tor weiter.

Jakob hielt die Touristen auf Trab,

denn er trieb so manchen Schabernack.

Nach dieser Aktion weat er woll auf a paar Fotos sein,

aba des bemerken die Touristen dann vielleicht erst daheim.

Weil uns danach a bisl langweilig war, machten wir für 7€ nur eine lustige Radl – Tour.

Im Hostel knüpften wir uns glei Michi & Silke vor

und sangen ihnen ein Ständchen im Chor.

Mia ham uns bedankt für die tolle Zeit,

i glab über des ham se sich wirklich gfreit.

Danach seima noamal gmiatlich zammgsessn und ham insare Pizzen gessn.

Die „klanen“ ham dann im Hostel no an feinen Abnd verbracht,

und die „großen“ ham gschaug was Berlin bietet bei Nacht.

Da wunderten sich aber die Kinder vom Land,

als unsa Gruppe dann plötzlich in ana Schwulen – Bar stand.

Weder Männlein noch Weiblein is etwas passiert,

und pünktlich zur Abfahrt kamen sie dann a ins Hostel spaziert.

Den andan fiel is Aufstehn um 4 sehr hart,

aba um 5 brachen wir dann auf zu unsrer letzten gemeinsamen Fahrt.

 

Mit einem lieben Gruß aus Osttirol,

muas i eich sagn de Reise mit eich war wirklich toll.

 

Zitat des Tages: „Mia ham voll den throughsee (Durchblick)!“ –

Ricarda, Chrissi und Karin als sie mit den

anderen durch die Berliner U-Bahn Netze irrten.

Dienstag und Mittwoch – Kopenhagen

Am Dienstag sein ma um halb 5 in da fria in Schweden

nach Kopenhagen losgfoan. Insgesamt woan ma 10 Stunden
unterwegs. Es Mario- Kart-Auto hat die ersten zwoa Pausen
verpennt und die Silke hat ihre Aushänger griag, weil da Jakob
bei zwoa Tankstellen vorbei gfoan isch.Dadurch dass die Silke
so laut gflucht hat, isch jeder kerzengrod doghockt. Es
Mario-Kart-Auto wollt unbedingt zum Ikea in SCHWEDEN.
Wia ma in Kopenhagen unkemmen sein woa jeder sofort
begeistert von der schianen Stadt.
Um Am Abend sein ma zusammen durch die Stadt gangen
und a paar hoben sich zu 3 Jungs, de auf da Straße gsungen
haben dazughockt und gemeinsam was gsungen. Am nexten
Tag sein ma WIEDER AMOL viel zu fria aufgstanden und sein
zur Meerjungfrau gangen. In restlichen Tag hat man wählen
kennen zwischen Sightseeing oder oanfach a bissl shoppen.
4 haben ma ins getroffen und sein zur Fähre gfoan. Mir hatten
schu gmoant mir datoan die Fähre nimma, aber es isch sich grod
und grod no ausgangen. Nach da Fähre sein ma durch a Dorf
gfoan und haben a nettes Gasthaus gsuacht. Da Bene woa so gscheid
und hat es linke Fenster in Silkes Auto augmacht, was er nit tuan
hat sollen weil des Fenster nimma zuageat. Da Zitti hats dann aber
doch darichtet. Dann sein ma weiter gfoan nach Berlin wo ma um

2 in da fria ankemmen sein.

Mir haben zwoa nette Tage in Kopenhagen verbracht und sein

froh de Stadt gsegen zu haben

Montag – Schwedische Seen

Hello! Here’s our little text:
We started our day together at the Kollsberg bathing site in
Torsby were we swam and jumped off a small diving tower.
We were there for a couple of hours but then a rainstorm hit
so we drove back to Vägsjöfors and before we knew it the sun
was shining again. We played the swedish game ”kubb” and
we went canoeing in the lake. During our little paddle session
we stopped next to a small wooden dock and sang a couple
songs accompanied by Ricarda on the guitar.
Overall it was a great day and we had a lot of fun.
Greetings from Alma and Alexis

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Sonntag – Wanderung im Schwedisch-

Norwegischem Bergland

 

Tag 7 im Lager, nach einer weiteren angenehmen Nacht

in unseren Baracken und einem weiteren unglaublichem

Frühstück trafen wir uns mit (Schweden-) Pfarrer Peter.

Er führte den Autokonvoi in die Tiefen der schwedisch/

norwegischen Wälder. Dort trafen wir auf weitere

Jugendliche und Betreuer der schwedischen Teilnehmergruppe.

Wir starteten zu einer mehrstündigen Wanderung durch die

Wälder mit einem Abstecher nach Norwegen und zur Be-

sichtigung einer alten traditionellen Waldhütte.

Nachdem wir 2/3 der Wanderung ohne größeren Schaden

überstanden hatten – außer einigen weiteren Attacken der

Gelsen und alles was stechen konnte auf das Tiroler Blut-

feierten wir eine sehr schöne Messe in den schwedischen

Almwiesen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an

Peter für die Organisation der Wanderung und für die

wunderschöne Messe.

Anschließend verzehrten wir noch Waffeln bei einer sehr

urigen Almhütte – den Abwasch durften wir selber

übernehmen!!! Nach der kleinen Stärkung stiegen wir wieder ab

zu den Autos und fuhren zurück in unsere Residenz.

 

Zitat des Tages:

„Du kriegst Frieden, du kriegst Frieden, du kriegst Frieden und Du

dahinten bekommst auch Frieden!!!“ Dorian mit Friedensrucksack

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Samstag – Tag zum Chillen – Konzert von Pfarrer Peter

 

Gestartet sind wir mit einem Frühstück,

das erfüllt den Morgen mit großem Glück.

Dann begann der Chiller-Tag,

das können wir auch, keine Frag.

Aus den Radln war die Luft raus,

aber wir drehten dann trotzdem eine Runde ums Haus.

Wir fuhren auf eine schöne Blumenwiese,

Gott sei Dank hatte niemand eine Pollen-Kriese.

Zu Mittag gab es eine Jause,

das bessere Essen gibt es aber schon zu Hause.

Im Rhythmus der Lieder,

spritzten wir die Farben nieder.

Es ist ein wunderschönes Bild geworden,

aber wir müssen es noch trocknen lassen bis morgen.

Danach spielten wir ein neues Spiel,

wo nach der Reihe ein Holzklotz fiel.

In der Kirche brachte uns die Musik zum Träumen,

wir durften aber die Abfahrt zum Grillen nicht versäumen.

Beim Grillen war uns schnell zu kalt,

da brachte Peter Decken bald.

Am Abend war dann eine Massage fällig,

das war dann sehr gesellig.

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Freitag - Elchwatching
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Melodie von Atemlos
Wir fahren durch die Städte und Dörfer in diesem Land, 
das ist unsere Reise, 
wie für uns gemacht. - Ohh ho, heyhey
Wir schließen unsere Augen, halten alle zusamm’n, Schweden löst 
in uns einen Jubelschrei aus! – Ohh ho, heyhey
Was das zwischen uns auch ist, Tage die man nie vergisst. 
Orte die uns gefalln, das ist unsere Zeit!
Klappe zu, Schlüssel drin, so ein Scheiß, das Eis schmilzt hin.
Klappe zu, Schlüssel drin, so ein Scheiß, das Eis schmilzt hin.
Wir sind jetzt in Schweden, tausend Mücken stechen und der Elch 
läuft seiner Kuh davon.
Wir sind auf Jugendreise, irgendwie unglaublich, holen wir die 
Kanus und fahrn am See –
Klappe zu, Schlüssel drin, so ein Scheiß, das Eis schmilzt hin.
Klappe zu, Schlüssel drin, so ein Scheiß, das Eis schmilzt hin.

Zitat des Tages:
Theresa und Nadine: "Uns war volle zu kalt am Parkplatz"
Verene: Warum habt ihr euch dann nicht ins Auto gehockt?"
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Donnerstag - Ankunft Torsby

Im Vergleich zu den vergangenen Tagen sind wir heute sehr spät 
aufgestanden – also erst um halb 7! J Im Anschluss hats a mega 
Frühstück auf da Fähre gebn. An der Stelle a großes DANKE an 
die Sponsoren!
Ausgeschlafen und gestärkt ging´s dann gleich auf den Weg 
Richtung Torsby. Wegen der durchschnittlichen Höchst-
geschwindigkeit von 90 km/h ging´s eher gemächlich voran. 
Beim schwedischen Auswandererdenkmal hat´s dann a kloans 
Mittagsmahl gebn. Nach der feinen Pause gings dann weiter 
und wir kamen um vor 5 am Ziel an. 
Der Schwedenpfarrer Peter hat schon auf uns gwartet und uns 
gleich eine Führung durchs Gelände gegeben. Danach ham ma noch 
insere Quartiere bezogen und ins an gmiatlichen Abend gmacht.
Zitat des Tages:
Ricarda spielt und singt gerade Halleluja und fragt zwischendurch 
ob sie noch eine Strophe singen soll:
Bene: "I muas mi iatz schneitzn gian!"
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Mittwoch - Ostsee - Fähre nach Göteborg
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Um halb 5 hamma aufstian miasn. Dann sein ma 7 Stunden 
nach Kiel zur Ostsee gfahren und haben an feinen Tag und 
a super Wetter kap. Silke und Michael haben sich verratscht 
und deswegn hama an morts Stress beim Einkafn kap. Um 
dreiviertel 7 sein ma mit da Fähre Richtung Schweden weggfahrn. 
Is Highlight woa es Abndessn in da 4 – Bett – Kabine von die 
Jungs wo ma zu 13. gessn ham. 
Logischerweise ham ma is guate Zeug im Auto liegn lassn. Dann 
hamma halt Milchbrotlen, Kuchen, Bier, Kas und Landjäger gessen. 
Die Theresa und Nadine ham in Kapitän gsuacht und mit ihm a Selfie 
gmacht. Um halb 12 woa ma alle im Zimmer und ham guat gschlafn.
Zitat des Tages - auf die Frage der Deutschen am Schiff ob 
jemand einen Schnaps mithat: 
„Mei Oma brennt grad.“ 
"Wo wohnt deine Oma?“ 
„Ja, unter mir!“ – Bene
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Dienstag - Köln - Altenberg
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Zum Frühstück kamen wir erst spät,
Vorrang hatte das Gebet.
Beim Frühstück fing sich der „Mitbewohner“ 
zum beschweren an,
„Schwitz koan Wettex!“ sagte Dorian.
Die nexte Foat woa nit sehr weit,
die Basilika von Altenberg erreichten wir in kurzer Zeit.
Mittags hamma an da Bergischen Kaffeetafel gschmaust
und uns nit vor da Blutwurscht gegraust.
Aufm Weg zum Kölner Dom sprangen unsre Betreuer 
aus der U-Bahn raus.
Ohne den Grund zu wissn steign mia aba sicha nit aus.
Die beiden erkannten nämlich zu zweit,
ohne Fahrkarten kemma nit weit.
Wir kletterten den Kölner Dom empor,
es kam uns schon ziemlich hoch vor!
Der Hausmeister des Kölner Dom(e),
zeigte uns sein Home.
Um Punkt 6 seima teiflisch daschrockn,
da Dom hat extrem laute Glockn!
Zitat des Tages:
Maria stellt höflich eine Frage – 
Antwort der Führerin: „Das hab ich schon gesagt!!!!!“ 

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Montag - Reise nach Köln

Montag in da Fria seima gstartet,
auf den Tag hamma echt scho lang gwartet.
In zwoa Kleinbusse woama untergebracht,
los ging´s Richtung Köln füa die erste Nacht.
Der Hostelbesitzer wollt die Honeymoonsuite auf 
Michi & Silke schreiben,
aba sie ließen´s dann decht liaba bleibn.
Deshalb zogen Rici und Maria ein,
aber Details über de Nacht bleibn streng geheim!
Am Abnd hamma unsa erstes Kölsch genossn,
außerm Kellner war davon aba koana bsoffn.
Zum Abschluss erlebten wir die Stimmung am Rhein,
Zitis Orientierungssinn führte uns wida sicha heim.
Zitat des Tages:
Kellner: „Ihr Schluchtenscheißer, ne!“
Michael: „Mia ham wenigstns Schluchtn zum Scheißn!“
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1 Kommentar

Lisl · 20. Juli 2015 um 11:15

I wünsch eich no schöne Tage meine Lieben!! Grüsse aus London 😊

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